M.U.N.D.T. / AHMA / Lippenschluss
Veranstaltungsbeschreibung:
M.U.N.D.T. und AHMA
In diesem umfassenden Seminar stellt ihnen die Logopädin Petra Krätsch-Sievert ihre Therapiekonzepte M.U.N.D.T und AHMA vor und zudem erörtert sie das Thema Lippenschluss im Kontext der Behandlung Orofazialer Dysfunktionen (OFD) und wie alle drei Aspekte in der Therapie zielgerichtet ineinandergreifen.
M.U.N.D.T zeigt einen durch Praxisevidenz nachgewiesen wirksamen Weg zur Diagnostik und Therapie orofazialer Dysfunktionen bei Kindern (ab 9 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen, die sich i.d.R. in einer kieferorthopädischen Behandlung befinden.
M.U.N.D.T ist ein seit 2013 bewährtes Konzept, das aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde.
Dabei basiert M.U.N.D.T auf einer neuen Hypothese wie die Behandlung einer OFD erfolgreich gelingen kann. Die Hypothese widerlegt die tradierte Annahme, dass eine schwache Muskulatur die Ursache für eine orofaziale Dysfunktion ist.
M.U.N.D.T zeigt, dass der Prozess des Umlernens von Bewegungs- und Lagerungsschemata der Kern ist, um eine orofaziale Dysfunktion nachhaltig zu beheben.
Um das zu erreichen, widmet sich M.U.N.D.T ebenso intensiv dem Abbau von Habits wie auch dem Transfer des Erlernten in den Alltag des Patienten.
M.U.N.D.T ist zielorientiert und es wird auf das zeitintensive Trainieren mundmotorischer Übungen komplett verzichtet.
Das Seminar zeigt sehr anschaulich wie M.U.N.D.T funktioniert und gibt den Teilnehmer*innen die Gelegenheit, alle Elemente der Therapie sowie Anamnese und Diagnostik, Zungenruhelagerung, Schlucken, Abbau von Habits und Habitualisierung kennenzulernen und ausführlich selbst zu erfahren.
AHMA – der Abbau habitueller Mundatmung – ist eine Methode zum Erlangen der Nasenatmung, die für die Behandlung einer OFD. Diese Methode gibt es seit 2020 und wurde bisher ausschließlich online vermittelt; dies ist also eine Prämiere.
Eine intakte Nasenatmung ist für viele Funktionen in den Bereichen Stimme, Sprechen und Schlucken von ausschlaggebender Bedeutung. Deshalb sollte bei der Behandlung vieler logopädischer Störungsbilder die Nasenatmung oberste Priorität haben. Dazu wurde das Trainingsprogramm AHMA entwickelt – ein vierwöchiges Trainingsprogramm für zu Hause.
Der Lippenschluss spielt in der logopädischen Therapie eine wichtige Rolle und dies vor allem wenn es um die Therapie orofazialer Störungen geht. Doch was hat es damit wirklich auf sich? Wo kommt das her? Wann ist der Lippenschluss sinnvoll und wann entbehrlich? Althergebrachtes wird auf den Prüfstand gestellt und das Thema in einem kritischen Licht betrachtet.
Veranstaltungsort
Datum der Veranstaltung:
20. Dezember 2024
Fr 10:00 – 16:45 Uhr
Sa 09:00 – 16:30 Uhr
So 09:00 – 14:45 Uhr
Dozent/in:
Petra Krätsch-Sievert
Veranstalter:

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