Mut heißt machen: Kindern mit Selektivem Mutismus ins Sprechen helfen
Veranstaltungsbeschreibung:
Kinder mit selektivem Mutismus leiden unter einer Angststörung, die eine massive Kommunikations- und Sprechblockade bewirkt. Betroffene können meist zuhause und mit vertrauten Personen sprechen, bringen aber in sozialen Situationen, in denen Sprechen erwartet wird – z.B. im Kindergarten oder der Schule kein Wort heraus. Therapeut:innen, Eltern und Lehrpersonen stellt das schweigende Verhalten vor große Herausforderungen.
In diesem Seminar schauen wir uns an:was Selektiver Mutismus ist
- welche Mythen sich um das Störungsbild ranken
- woher der selektive Mutismus kommt und warum das Schweigen oft so hartnäckig ist
- welche Aspekte bei der Diagnose eine Rolle spielen
- wie die Kontaktaufnahme günstig gestaltet werden kann
- welche spezifischen Kommunikationsmethoden helfen, um das Sprechen zu stärken
- wie wir das Kind schrittweise auf Erfolgskurs setzen können
- wie wir neue Personen in den Sprechzirkel einführen (Fading-in)
- wie, wann und warum wir Expositionen durchführen (in vivo Arbeit)
Grundlage des Seminars ist das verhaltenstherapeutische Konzept der Parent-Child-Interaction Therapy Adapted for selective Mutism (PCIT-SM). Der Kurs ist geeignet für Therapeut:innen, Angehörige und Lehrpersonen, die ein Kind im Alter von 3 bis 11 Jahren unterstützen, das selektiven Mutismus hat.
ALLE INFOS UND ANMELDUNG: www.kist-hannover.de
Datum der Veranstaltung:
16. Januar 2026
Anzahl der Fortbildungstage:
2
Freitag 8.00 - 15.30 Uhr
Samstag 9.00 - 16:30 Uhr
Dozent/in:
Sabine Laerum
Veranstalter:

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