Veranstaltungsbeschreibung:

Spezifische Therapiemethoden, die auf einer detaillierten Diagnose basieren treten bei der Behandlung von Lese-Rechtschreib-Störungen immer mehr in den Vordergrund. So wird z.B. im Rahmen des neurolinguistischen Ansatzes der detaillierten, modellorientierten Diagnostik sowie der modellgeleiteten therapeutischen Intervention besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Dabei werden inhaltlich sowohl die grundlegenden Fähigkeiten wie auditive Wahrnehmung und phonologische Bewusstheit behandelt als auch gezielt der Bereich des Schriftspracherwerbs betrachtet.

Das Ziel der Fortbildung ist es auf der Basis aktueller Annahmen zum Schriftspracherwerb verschiedene Diagnostikverfahren (u.a. BAKO, SLRT, SLS, Lemo) darzustellen und ausgehend von der modellorientierten Diagnose spezifische Therapieansätze abzuleiten.

Im Rahmen des Seminars wird ein Therapiekonzept basierend auf dem Logogenmodell vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen erarbeitet. Das Modell soll bei der therapeutischen Arbeit der Therapeutin/dem Therapeuten als Roter Faden bei der Strukturierung der Therapie dienen.

Diagnostik- und Therapiebeispiele werden im Rahmen von Gruppenarbeiten von den TeilnehmerInnen erarbeitet und nachfolgend gemeinsam in der Gruppe ausgewertet.

Aus der Evaluation der vergangenen LRS-Fortbildung:

Mir gefiel an der Fortbildung besonders gut:

  • die Möglichkeit zum Vorab-Download der Seminarunterlagen –> ermöglicht besseres Mitschreiben während des Vortrags
  • die strukturierte und übersichtliche Zusammenfassung/Übersicht über die Therapiebereiche –> sehr anwenderfreundlich zum direkten Einsatz im Praxisalltag – Vielen Dank!!! 🙂
  • lockere Atmosphäre
  • kompetente Vermittlung der Inhalte
  • keine Einteilung in Gruppenarbeiten mit anschließender Präsentation, gemeinsame Erarbeitung genügt
  • Dozentin is Mega klasse
  • sehr kompetente, ruhige/gelassene Dozentin, die jederzeit auch auf Zwischenfragen geduldig einging!
  • Auch mit geringen Vorkenntnissen habe ich das Gefühl, eine Therapie nach der Fobi sinnvoll aufbauen zu können.
  • besonders gut fand ich die Tonaufnahmen, um einen Vergleich zu haben, wie unterschiedlich stark die Beeinträchtigungen im Lesen sein können
  • es gab viele praktische und kreative Tipps für die Umsetzung in der Therapie (Spiele, Therapiematerial für die Kinder)
  • hoher Praxisanteil, viele Materialtipps, strukturiertes Vorgehen
  • Die Dozentin mit ihrem umfangreichen Wissen über die Störung und die Ursachen. Ich habe bisher die modellgeleitete Therapie vernachlässigt, bin aber jetzt total motiviert dieses Vorgehen auch auf
  • andere Störungsbereiche zu übertragen. Vielen Dank dafür !
  • Theorie-Praxis-Bezüge bei jedem Themenschwerpunkt
  • Fallbeispiele aus der Praxis
Zielgruppe:
sprachtherapeutische Berufe

Datum der Veranstaltung:
19. April 2024

Kosten:
269

Anzahl der Fortbildungstage:
2

Veranstaltungszeiten:

Fr. 10.00-18.00, Sa. 9.00-14.00 Uhr


Dozent/in:
Bente von der Heide

Webseite:

Veranstalter:

KiST-Fortbildungen Hannover
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